063 – Schokolade und Schwarzsein – Eine Kulturgeschichte

avatar
Philipp Janssen

Kein Produkt wurde so mit Schwarzsein verknüpft, wie Schokolade. Die die oft sklavereiähnlichen Arbeitsbedingungen auf den Kakaoplantagen wurden in der Bewerbung von Schokolade realitätsfern dargestellt. Silke Hackenesch hat erforscht, wie Schokolade als Metapher für Schwarzsein zur Rassifizierung und Erotisierung schwarzer Körperlichkeit beigetragen hat, aber auch Möglichkeiten zur selbstermächtigenden Verwendung lieferte.

Shownotes

Der Weg zum Projekt
Hurrikan Katrina
Ray Nagin
Didier Drogba
Der Werbespot mit Didier Drogba

Schwarzsein und Schokolade
São Tomé

Schokolade und Werbung
Prohibition
Harlem Renaissance

Sexualisierung der Schokolade
Gedicht Harlem Sweeties von Langston Hughes
Josephine Baker
Lynchjustiz
Ku-Klux-Klan

Der Sarotti und Deutschland
Sarotti
Blackface
Völkermord an den Herero und Nama

Literaturempfehlungen
David Ciarlo: Advertising Empire – Race and Visual Culture in Imperial Germany, London 2011.
Silke Hackenesch: Der Sarotti-M*** (1918/1922), oder: Was hat Konsum mit Rassismus zu tun?, in Jürgen Martschukat, Olaf Stieglitz (Hrsg.): Race & Sex: Eine Geschichte der Neuzeit, Berlin 2016, S. 217-224.
Silke Hackenesch: Chocolate and Blackness – A Cultural History, Frankfurt, New York, 2017.

Gastempfehlungen
Juliane Hornung
Marie Muschalek

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.