054 – Körper(geschichten) und karibische Kolonien (1744-1826)

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Im Gegensatz zu heute war im 18. Jahrhundert die Karibik ein menschenfeindliches Terrain und doch Ursprung des europäischen Reichtums. SklavInnen schufteten für die französische Kolonialmacht, während sie von Soldaten der Kolonialarmee bewacht und von KolonalistInnen zur Arbeit angetrieben wurden. Annika Raapke hat sich den Briefverkehr zwischen Europa und den Kolonien angeschaut und ist mein Gast in dieser Folge.

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053 – Umgang mit den Toten des deutschen Linksterrorismus der 1970er Jahre

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Zwischen 1970 und 1977 starben im Zuge des deutschen Linksterrorismus auf beiden Seiten insgesamt 39 Menschen. In der Auseinandersetzung zwischen dem bundesrepublikanischen Staat und den westdeutschen linksterroristischen Gruppierungen wurden die Toten genutzt, um die jeweilige Seite und damit verbunden das Ableben des entsprechenden Menschen öffentlich zu deuten und zu inszenieren. Zu diesem Thema begrüße ich Kevin Lenk.

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052 – Äthiopien und das UNESCO-Weltkulturerbe

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Tourismus ist für viele Länder der Welt eine große Einnahmequelle, so auch für Äthiopien. In einer politisch etwas unruhigen Zeit versuchte Äthiopien über das UNESCO-Weltkulturerbe ihre touristischen Destinationen aufzuwerten. Dazu hat Marie Huber geforscht und mit ihr spreche ich.

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051 – Die Schlacht bei Kursk 1943

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Die Witterung der Sowjetunion unterteilte die Möglichkeiten militärischen Handelns in Sommer- und Winteroffensiven. Dazwischen konnte auf Grund von Schlamm und Morast nicht großartig gekämpft werden. Im Winter 42/43 war es der Roten Armee gelungen die deutschen Truppen in Stalingrad einzukesseln und sie zur Aufgabe zu zwingen. Für den Sommer 1943 hatten die deutschen Generäle die Absicht das so genannte Gesetz des Handelns wiederzugewinnen. Über die Genese und Ausführung der Operation bei Kursk sowie ihre Nachwirkungen bis in die Gegenwart spreche ich mit Roman Töppel.

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050 – Mensch Mutta – Ein halbes Leben in der DDR

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Historische Brüche ziehen sich natürlich auch durch Familien. Gerade in den Erzählungen zeigt sich, dass es oft mehr als nur schwarz und weiß gibt, nämlich viele Schattierungen grau dazwischen. Katharina Thoms hat über anderthalb Jahre ihre Mutter immer wieder zu ihrem halben Leben in der DDR interviewt. Im Podcast Mensch Mutta hat sie diese Gespräche in Episoden verwandelt. Über die Gedanken und Hintergründe möchte ich unter anderem mit ihr sprechen.

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049 – Dem Untergang verpflichtet – Der Krieg im Westen 1944/45

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Spätestens nach der Kapitulation der 6. Armee in Stalingrad und des so genannten Afrika-Korps in Nordafrika 1943 war klar, dass der Krieg für Deutschland nicht mehr zu gewinnen war. Trotzdem kämpften deutsche Soldaten noch bis Mai 1945 weiter. Aber warum taten sie dies? John Zimmermann hat sich genau diese Frage gestellt, darüber geforscht und sich angeschaut, wie sich die deutsche Kriegsführung im Westen zwischen 1944 und 45 entwickelte. Und darüber spreche ich mit ihm.

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048 – Das multireligiöse Sizilien im Mittelalter

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Das Mittelmeer im Mittelalter. Erst wurde Sizilien 250 Jahre arabisch, also muslimisch beherrscht. Dann wurde die Insel von den Normannen zurückerobert und dadurch wieder christlich regiert. Wie unter den beiden Herrschaften mit religiösen Minderheiten und Mehrheiten kommuniziert und Beschlüsse verhandelt wurden, hat Theresa Jäckh erforscht und darüber spreche ich mit ihr.

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SF 004 – #OpaImKrieg – Die Suche nach der Geschichte des Uropas

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Ob Historiker*in oder einfach nur an Geschichte interessierte Menschen, oft kommt man an den Punkt, die Frage zu stellen „Was hat Opa oder Ur-Opa eigentlich im Krieg gemacht?“ Was dann beginnt ist, das kann man schon verraten ein Puzzle. Ich habe mich selbst auf die Suche nach der Geschichte meines Ur-Opas gemacht und wurde dann von Freunden und der Familie gefragt, ob ich das auch für sie zu tun könnte. Florian Wittig hat das für seinen Uropa auch getan und so dachten wir uns, wir könnten von unseren Erfahrungen berichten.

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047 – 9. November – Innenansichten eines Jahrhunderts

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Kein anderes Datum hat sich in die deutsche Erinnerung so eingeschrieben, wie der 9. November. Denken wir an die Jahre 1918 – die Ausrufung der Republilk, 1938 – Die Reichspogromnacht – oder 1989 – den Fall der Mauer. Charlotte Jahnz hat zusammen mit Anke Hilbrenner ein Buch geschrieben und zeigen darin, was an 9. Novembern passiert ist, wie es zu den Ereignissen kam und was daraus wurde und zwar aus ganz anderen Perspektiven, als wir sie bisher kennen.

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046 – Das (rassistische) Serbenbild der deutschen Besatzer (1941-1944)

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Viele deutsche Soldaten kannten ihre Einsatzgebiete oft nur aus der Literatur oder durch die preußische und/oder nationalsozialistische Brille. Daraus ergab sich eine wilde Mischung aus Vorstellungen und Stereotypen, die dann im Einsatzort auf die Realität prallten. Johannes Breit forscht dazu und schaut sich an, wie deutsche Besatzer Serbien wahrnahmen und worauf diese fußten.

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