041 – Jüdische Privatfotografie im 20. Jahrhundert – Eine Onlineausstellung

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Fotografien sind spannende Quellen. Wie das Sprichwort schon sagt, können Bilder mehr transportieren, als tausend Worte sagen können. Ich spreche mit Sylvia Necker, der Kuratorin der Onlineausstellung „Bildgeschichte(n). Jüdische Privatfotografie im 20. Jahrhundert“, unter anderem über die Entstehung und die Herausforderungen einer digitalen Ausstellung mit Fotos.

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040 – Der vergessene Sieg – Der polnisch-sowjetische Krieg 1919/21

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Mitnichten endete der Erste Weltkrieg in Osteuropa ebenfalls 1918, sondern, was vielen unbekannt ist, erst 1921. Dazwischen fand der polnisch-sowjetische Krieg statt. Auf beiden Seiten hatten Revolutionäre die Macht an sich gerissen und wollten ihren Einflussbereich erweitern. Bis heute belastet dieser Krieg das polnisch-russische Verhältnis. Warum das so ist, wie es zu dem Krieg überhaupt kam und über vieles mehr, spreche ich mit Stephan Lehnstaedt.
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Vortrag – Nächster Halt: Elfenbeinturm

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Unter dem Titel “Nächster Halt: Elfenbeinturm – Podcast als Brückenbauer zwischen Geschichtsinteressierten und der Wissenschaft” habe ich am 29.10.2019 im Rahmen der Ringvorlesung des Studiengangs Public History an der Ruhr-Univeristät Bochum über “Anno PunktPunktPunkt” einen Vortrag gehalten. In der Aufregung habe ich das Aufnahmegerät nicht bedienen können. Die jetzt hörbare Folge habe ich daher noch einmal im Nachhinein eingesprochen und die im Vortrag verwendeten Hörbeispiele hineingeschnitten. Weiterlesen

039 – Immer im Krieg – Das Reichsfinanzministerium und die Haushaltspolitik (1919-1945)

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Wenn es um staatliche Finanzen geht, hat das Finanzministerium ein Wörtchen mitzureden. Es sitzt an der Schnittstelle zwischen der Regierung, also den politischen Akteuren und der Ministerialverwaltung mit ihren nachgeordneten Behörden. Damit entscheidet es nicht zuletzt darüber, wie gut oder schlecht ein Staat finanziell dasteht und hat die Möglichkeit einzugreifen oder die Dinge laufen zu lassen. Für die turbulente Zeit zwischen 1919 und 1945 hat Stefanie Middendorf zu diesem Komplex geforscht und ist in dieser Folge mein Gast. Weiterlesen

038 – Folterzentren während der Diktatur in Griechenland und Argentinien

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Die Militärdiktaturen in Griechenland und Argentinien gründeten auf der Folter. Sie war zentrales Element der Regime und trug maßgeblich zu ihrem Erhalt bei. Während der jeweils sieben Jahre bestehenden Militärdiktaturen wurden tausende Menschen von tausenden Menschen misshandelt. Darüber spreche ich unter anderem mit Janis Nalbadidacis.
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037 – Politische Kommunikation in Italien und der Bundesrepublik (1944-1979)

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Italien und die Bundesrepublik teilten sich die Erfahrung einer faschistischen Diktatur. Jeweils vier Jahre nach dem Ende dieser Erfahrung fanden die ersten demokratischen Wahlen in den beiden Ländern statt. Weitere folgten ihnen. Aber wie entwickelte sich in diesen und den kommenden Jahren und Dekaden die politische Kommunikation zwischen Wählenden und Gewählten? Wie entwarfen die Zeitgenossen eine postfaschistische Politik in der Stadt? Darüber und über vieles mehr spreche ich mit Claudia Gatzka. Weiterlesen

036 – Wolfsburg und Wilhelmshaven in der Krise 1970-1990

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Zwei Städte in Niedersachsen. Startpunkt die Siebziger Jahren. Die Marinehafenstadt Wilhelmshaven und die Autostadt Wolfsburg. Konfrontiert mit den Wirtschaftskrisen Mitte der siebziger und Anfang der achtziger Jahre. Wie nahmen sie diese Krisen wahr und wie gingen sie damit um? Darüber spreche ich mit Jörn Eiben. Weiterlesen

035 – Die deutsch-deutsche Umweltpolitik (1970-1990)

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Flüsse haben keine Grenzen. Wind hat keine Grenzen. Werden Abwässer in Flüsse geleitet oder Schwefeldioxid in die Luft abgegeben, fließen und wehen sie grenzenlos umher. Dann regnet es sauer in Schweden oder wird die Weser salziger als die Nordsee. Wie während der deutsch-deutschen Teilung gemeinsam Umweltpolitik verhandelt und gemacht wurde, erforscht Sophie Lange in ihrem Projekt und darüber spreche ich mit ihr. Weiterlesen

034 – Transatlantischer Fachaustausch zwischen Berlin und amerikanischen Großstädten (1890-1939)

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1920 wurde Groß-Berlin nach Los Angeles die flächenmäßig zweitgrößte Stadt der Erde. Chicago und New York entwickelten sich ebenfalls rasant. Daher verwundert es nicht, dass die Berliner Stadtverwaltung den Blick nicht nur auf die Entwicklungen in den europäischen Nachbarländern richtete, sondern auch auf die andere Seite des Atlantiks schaute. Ziel des Austauschs war es, unter anderem Fehler bei der Stadtplanung zu vermeiden. Darüber und über vieles mehr, kann Michael Bienert berichten. Weiterlesen

033 – “Enemy Aliens” in den britischen Kolonien im Ersten Weltkrieg

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Hinweis: Leider sind auf der Spur des Gastes Störgeräusche zu hören, die ich auch mit ausgeklügelten Einstellungen nur minimieren konnte. Ich bitte für die Qualität dieser Folge um Entschuldigung.

Mit Beginn des Ersten Weltkriegs befanden sich auf britischem Territorium „Enemy Aliens“, auf Deutsch „feindliche Ausländer“. Als „Feinde im Inneren“ gelabelt, wurden diese Menschen konzentriert und interniert. Wie der Alltag in diesen Lagern war und über vieles mehr, spreche ich mit Tamara Braun. Weiterlesen