030 – Moderne Wahlen in Preußen und den USA im 19. Jahrhundert

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Wahlen sind essenzieller Bestandteil heutiger Demokratien. Genauso, wie in der Demokratie immer wieder um Dinge gekämpft werden musste, ist das heutige Wahlrecht eine Errungenschaft, die erst erstritten werden musste. Darüber, wie das genau vonstatten ging und sich Wahlen in der Moderne entwickelten, spreche ich mit Hedwig Richter. Weiterlesen

029 – Zeiten im Militär

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Die Zeit strukturiert unseren Tag. Eine festgesetzte Zeit macht Dinge planbar. Wie fatal wäre beispielsweise ein Angriff, wenn die Hälfte der Soldaten fehlen würde? Oder die Kanone nicht zur rechten Zeit schießt? Die Zeit, die Uhr, hat das Militär stark verändert und darüber spreche ich mit Frank Reichherzer. Weiterlesen

028 – Hacker in Ost- und Westdeutschland

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Seit den 1970er-Jahren verbreitete sich der PC in Deutschland. Unter den ersten Nutzern war eine technikaffine Gruppe, die Hacker. Durch kritische Ausbildung an der Technik prägten sie den Umgang anderer Nutzer mit dem Computer. In der Bundesrepublik sorgten die Hacker mit öffentlich wirksamen Aktionen für Aufsehen. Sie waren aber auch für ihre Expertise und ihre Beteiligung in Fragen des Datenschutzes bekannt. Darüber, über den Chaos Computer Club und vieles mehr spreche ich mit Julia Gül Erdogan.
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027 – Die Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung im NS

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Ich spreche mit Henry Marx über die Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung im Nationalsozialismus. Sie wurde 1927 per Gesetz die Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung geschaffen. Damit hatten versicherte Arbeitslose zum ersten Mal überhaupt einen Anspruch auf Unterstützung. Unter den Nationalsozialisten erfuhr die Reichsanstalt eine Wandlung ihrer Aufgaben sowie Handlungsfelder und Handlungsweisen. Darüber und über vieles mehr sprechen wir in dieser Folge. Weiterlesen

026 – Die Geschichte der SA

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Als Ordnertruppe der NSDAP gegründet, entwickelte sich die später Sturmabteilung, kurz SA, zu einer Schlägertruppe, die in der Weimarer Republik unter anderem Saal- und Straßenschlachten mit Kommunisten und Linken provozierte. Nach der so genannten Machtergreifung gehörten ihr schnell über eine Millionen Männer an. Doch 1934 überschritt die SA vermeintlich ihren Zenit und wurde politisch unbedeutender, existierte aber bis Kriegsende weiter. Über den Aufstieg, Fall und ihr Wirken bis 1945 spreche ich heute mit Daniel Siemens. Weiterlesen

025 – Die Heavy-Metal-Szene in der DDR

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Durch die Radiostationen der Amerikaner und Briten kamen Menschen östlich der Elbe mit Metal in Berührung. Schnell entwickelte sich eine vitale Community, die die raren Platten, Mitschnitte und Informationen austauschte. Wie ebenso oft, wurde auch die Metal-Szene von der Staatssicherheit beäugt. Dazu und über vieles mehr spreche ich mit Nikolai Okunew. Weiterlesen

024 – Das KZ Auschwitz 1942-1945 und die Todesmärsche – Eine Edition

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2018 erschien der 16. und damit letzte Band der Edition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945“, kurz VEJ. Der Band dokumentiert anhand ausgewählter Quellen die Geschichte des Konzentrationslagers Auschwitz bis zu seiner Räumung sowie die sogenannten Todesmärsche. Darüber, wie dieser Band entstanden ist, wie man die Quellen überhaupt auswählt und wie sie ediert wurden, spreche ich mit Andrea Rudorff, der Bearbeiterin des Bandes. Weiterlesen

023 – Treibhaus Bonn – Die junge parlamentarische Demokratie 1953

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In den Fünfzigerjahren stellte sich in Westdeutschland die Frage, wie man den Nationalsozialismus hinter sich lassen konnte, um in der Demokratie anzukommen. Diese Frage stellte sich auch der Schriftsteller Wolfgang Koeppen, der mit seinem Roman „Das Treibhaus“ 1953 den jungen Parlamentarismus aus der Sicht eines Bundestagsabgeordneten beschrieb. Ich spreche mit Benedikt Wintgens über „Das Treibhaus“, über die Resonanz auf ihn und darüber, wie die westdeutsche Öffentlichkeit den Neubeginn der parlamentarischen Demokratie in Bonn gesehen, reflektiert und diskutiert hat.
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022 – Wehrmacht im Stadtkampf

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Sicherlich kennt man die offene Feldschlacht. Sei es aus der Antike oder in der frühen Neuzeit zu Zeiten Napoleons. Wenn einmal eine Stadt zum Schauplatz eines Krieges wurde, dann wurde sie häufig belagert. Aber wie kämpft man in einer Stadt? Genau darüber spreche ich mit Adrian Wettstein. Denn die Wehrmacht wurde direkt zu Beginn des Zweiten Weltkriegs mit dem Thema Stadtkampf konfrontiert. Sicherlich einer der bekanntesten Schauplätze für den Stadtkampf ist Stalingrad. Weiterlesen

021 – Entscheiden und Nichtentscheiden bei Friedrich III.

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Der Kaiser entscheidet, denn er ist die höchste Instanz. Man mag meinen, dass Friedrich III., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches zwei Möglichkeiten hatte über Dinge, die ihm vorgetragen wurden, zu urteilen. Er stimmt zu oder er lehnt ab. Für Friedrich gab es jedoch auch einen dritten Weg. Nämlich den des Nichtentscheidens und darüber spreche ich mit Maximiliane Berger. Denn zwischen einer harten Entscheidung ist viel Raum für Optionen. Weiterlesen