066 – Elvis und der Kalte Krieg

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Philipp Janssen

Der Kalte Krieg steckt Mitte der Fünfziger Jahre gerade in einer heißen Phase der Systeme aus Ost und West. Wer wird die Supermacht? Die Vereinigten Staaten von Amerika oder die Sowjetunion? Und genau in diesem Moment wird ein Mann aus Memphis bekannt und berühmt. Und zwar Elvis Presley. Welchen Einfluss er im Wettstreit der Systeme hatte, hat sich Mathias Häußler in seinem Projekt angeschaut und ist mein Gast.

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065 – Offizier oder Manager? – Amerikanische Kommandeure im Zweiten Weltkrieg

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Philipp Janssen

Die amerikanische Wirtschaft und das amerikanische Militär haben eine lange Tradition der Zusammenarbeit, so dass man heute immer wieder vom „militärisch-industriellen Komplex“ hört und liest. Jonathan Zimmerli hat darüber hinaus geforscht, ob und in wieweit sich wirtschaftliche Praktiken der Führung in der amerikanischen Armee wiederfinden lassen und darüber sprechen wir.

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064 – Geschichte(n) aus dem „Gewaltraum Belagerung“

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Philipp Janssen

Im 17. und 18. Jahrhundert war die Belagerung die zentrale Operationsform im Krieg. Dies bedeutete auch, dass die Belagerung der Dreh- und Angelpunkt von Macht- sowie Herrschaftswechseln wurde und auf kleinstem Raum unterschiedliche Gewaltformen vereinte. Zu diesem Thema begrüße ich Anke Fischer-Kattner, die hier genauer hinschaut, wie der frühneuzeitliche Belagerungskrieg aussah.

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063 – Schokolade und Schwarzsein – Eine Kulturgeschichte

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Philipp Janssen

Kein Produkt wurde so mit Schwarzsein verknüpft, wie Schokolade. Die die oft sklavereiähnlichen Arbeitsbedingungen auf den Kakaoplantagen wurden in der Bewerbung von Schokolade realitätsfern dargestellt. Silke Hackenesch hat erforscht, wie Schokolade als Metapher für Schwarzsein zur Rassifizierung und Erotisierung schwarzer Körperlichkeit beigetragen hat, aber auch Möglichkeiten zur selbstermächtigenden Verwendung lieferte.

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062 – Die Politik des Schweigens

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Philipp Janssen

Wir sind es heute gewohnt, dass Politik viel mit Kommunikation zu tun hat. Noch in der Frühen Neuzeit war Politik aber mit Schweigen verknüpft. Wie sich in Deutschland, Frankreich und Großbritannien das Schweigen in stimmhafte Kommunikation wandelte, erforscht Theo Jung.

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061 – Geschichte und Erinnerung in Computerspielen

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Philipp Janssen

Mobile Endgeräte machen es möglich. Digitale Spiele sind allgegenwärtig. Spielwelten werden immer größer. Und immer mehr online gespielt. Sie begeistern immer mehr Menschen. Und, hier schließt sich der Kreis: Sie bedienen sich auch der Geschichte und/oder erzeugen Geschichten und Erinnerung. Und hier kommt Nico Nolden ins Spiel, er hat sich in seiner Promotion mit dem Thema Geschichte und Erinnerung in Computerspielen beschäftigt. Kann darüber hinaus noch viel mehr zu digitalen Spielen und Geschichte sagen.

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060 – Fremdheit und Zugehörigkeit – Migration als Aushandlungsprozess (1815–1871)

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Philipp Janssen

Sich aufzumachen und einen neuen Ort für sich und bspw. seine Familie zu finden, findet seit Jahrtausenden statt. Hat man einen neuen Ort gefunden, sich etwas aufgebaut und ein Gefühl der Heimat im Herzen, heißt das noch lange nicht, dass die Autoritäten einem alle Rechte zugestehen. Genau hier jetzt Levke Harders mit ihrem Projekt an und forscht darüber, wie Migrierende und Autoritäten miteinander interagierten.

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059 – Die Alliierte Kommandantur Berlin (1945-1955)

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Philipp Janssen

Im Juli 1945 begründeten die vier Alliierten, also das Vereinigte Königreich, die Vereinigten Staaten, Frankreich und die Sowjetunion die Viermächteverwaltung Berlins, die Alliierte Kommandantur. Mit dem Auszug der Sowjetunion aus diesem Gremium im Juni 1948 war ein Wendepunkt mit weitreichenden Folgen erreicht. Alexander Olenik schaut sich in seinem Projekt diese Kommandantur an und untersucht wie die Akteure in der Tagespolitik ihre Interessen und Ideen verhandelten und durchsetzten.

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058 – Autorität und Demokatrie – Erziehungswandel in Westdeutschland und Frankreich (1945-1975)

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Philipp Janssen

Autoritär und national wurde lange Zeit Erziehung im Nachkriegsdeutschland beschrieben. Dann kam der Konsum und die Amerikanisierung, Elvis, die Beatles und die Jeans. Darüber hinaus wurde der Wandel der Erziehung wenig betrachtet. Sonja Levsen hat sich genau dafür interessiert und dazu geforscht, wie sich Erziehung in Westdeutschland und Frankreich wandelte.

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057 – Der Panzer – Die Mechanisierung des Krieges (1880 – 1945)

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Philipp Janssen

Die Entwicklung und Einführung der Dampfmaschine hatte eine enorme Auswirkung auf die Wirtschaft und die Art, wie Dinge produziert wurden. Der Panzer hatte eine enorme Auswirkung darauf, wie Kriege geführt wurden und veränderte die Beziehung von Mensch und Maschine massiv. Darüber und über vieles mehr spreche ich mit Markus Pöhlmann.

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