SF 003 – The Great War – Geschichte auf YouTube

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In dieser Folge geht es wieder um die Vermittlung von Geschichte, diesmal auf YouTube. Mit über einer Millionen Abonnenten und fast 700 produzierten Videos ist der Kanal „The Great War“ über den Ersten Weltkrieg ein Schwergewicht im Bereich Geschichte. Seit 2014 blicken die Macher jede Woche einhundert Jahre zurück und berichten über die damaligen Geschehnisse rund um den Ersten Weltkrieg und die Zeit danach. Ich spreche mit Florian Wittig über die Erfahrungen, die er und sein Team in den letzten Jahren gesammelt haben und wie sie das Thema Geschichtsvermittlung überhaupt anpacken.

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043 – Francos Moderne – Technokratie und Diktatur in Spanien (1956-1973)

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Ähnlich dem Nationalsozialismus, herrschte in Spanien unter Franco seit dem Bürgerkrieg die Maxime der Autarkie. Ende der 1950er Jahre setzen sich die Technokraten gegenüber der Herrschaftselite durch und sorgten für eine wirtschaftliche Öffnung Spaniens, die zum spanischen Wirtschaftswunder führten. Darüber über vieles mehr spreche ich mit Anna Catharina Hofmann.

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042 – Der KZ-Komplex Mauthausen vor Gericht

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Zwischen August 1938 und Mai 1945 entstand in Österreich um das Konzentrationslager Mauthausen ein Komplex von mehr als 40 Außenlagern. Über 90.000 Menschen verloren dort ihr Leben. 30.000 auf unnatürliche Weise und damit justiziabel. Wo und wie diese Fälle juristisch aufgearbeitet wurden, hat Christian Rabl erstmals erforscht und mit ihm spreche ich.

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SF 002 – Das Deutsche Panzermuseum – Stahl in Multiperspektive

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Jenseits der aktuellen Forschung möchte ich mich auch in anderen Feldern der Geschichte umtun; Unter anderem in der Vermittlung von Geschichte. Seit längerem folge ich dem Panzermuseum schon auf YouTube und wurde hellhörig, als ich dort hörte, dass man Dinge verändern möchte. Konkreter die Ausstellung überarbeiten und die Zugänge zum Thema erweitern. Ich spreche mit dem Ralf Raths, dem Direktor des Deutschen Panzermuseums, unter anderem über das Museum und wie Besucher*innen des Museums in Zukunft dieses Kriegsgerät nähergebracht werden soll.

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041 – Jüdische Privatfotografie im 20. Jahrhundert – Eine Onlineausstellung

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Fotografien sind spannende Quellen. Wie das Sprichwort schon sagt, können Bilder mehr transportieren, als tausend Worte sagen können. Ich spreche mit Sylvia Necker, der Kuratorin der Onlineausstellung „Bildgeschichte(n). Jüdische Privatfotografie im 20. Jahrhundert“, unter anderem über die Entstehung und die Herausforderungen einer digitalen Ausstellung mit Fotos.

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040 – Der vergessene Sieg – Der polnisch-sowjetische Krieg 1919/21

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Mitnichten endete der Erste Weltkrieg in Osteuropa ebenfalls 1918, sondern, was vielen unbekannt ist, erst 1921. Dazwischen fand der polnisch-sowjetische Krieg statt. Auf beiden Seiten hatten Revolutionäre die Macht an sich gerissen und wollten ihren Einflussbereich erweitern. Bis heute belastet dieser Krieg das polnisch-russische Verhältnis. Warum das so ist, wie es zu dem Krieg überhaupt kam und über vieles mehr, spreche ich mit Stephan Lehnstaedt.
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Vortrag – Nächster Halt: Elfenbeinturm

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Unter dem Titel “Nächster Halt: Elfenbeinturm – Podcast als Brückenbauer zwischen Geschichtsinteressierten und der Wissenschaft” habe ich am 29.10.2019 im Rahmen der Ringvorlesung des Studiengangs Public History an der Ruhr-Univeristät Bochum über “Anno PunktPunktPunkt” einen Vortrag gehalten. In der Aufregung habe ich das Aufnahmegerät nicht bedienen können. Die jetzt hörbare Folge habe ich daher noch einmal im Nachhinein eingesprochen und die im Vortrag verwendeten Hörbeispiele hineingeschnitten. Weiterlesen

039 – Immer im Krieg – Das Reichsfinanzministerium und die Haushaltspolitik (1919-1945)

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Wenn es um staatliche Finanzen geht, hat das Finanzministerium ein Wörtchen mitzureden. Es sitzt an der Schnittstelle zwischen der Regierung, also den politischen Akteuren und der Ministerialverwaltung mit ihren nachgeordneten Behörden. Damit entscheidet es nicht zuletzt darüber, wie gut oder schlecht ein Staat finanziell dasteht und hat die Möglichkeit einzugreifen oder die Dinge laufen zu lassen. Für die turbulente Zeit zwischen 1919 und 1945 hat Stefanie Middendorf zu diesem Komplex geforscht und ist in dieser Folge mein Gast. Weiterlesen

038 – Folterzentren während der Diktatur in Griechenland und Argentinien

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Die Militärdiktaturen in Griechenland und Argentinien gründeten auf der Folter. Sie war zentrales Element der Regime und trug maßgeblich zu ihrem Erhalt bei. Während der jeweils sieben Jahre bestehenden Militärdiktaturen wurden tausende Menschen von tausenden Menschen misshandelt. Darüber spreche ich unter anderem mit Janis Nalbadidacis.
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037 – Politische Kommunikation in Italien und der Bundesrepublik (1944-1979)

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Italien und die Bundesrepublik teilten sich die Erfahrung einer faschistischen Diktatur. Jeweils vier Jahre nach dem Ende dieser Erfahrung fanden die ersten demokratischen Wahlen in den beiden Ländern statt. Weitere folgten ihnen. Aber wie entwickelte sich in diesen und den kommenden Jahren und Dekaden die politische Kommunikation zwischen Wählenden und Gewählten? Wie entwarfen die Zeitgenossen eine postfaschistische Politik in der Stadt? Darüber und über vieles mehr spreche ich mit Claudia Gatzka. Weiterlesen