049 – Dem Untergang verpflichtet – Der Krieg im Westen 1944/45

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Philipp Janssen

Spätestens nach der Kapitulation der 6. Armee in Stalingrad und des so genannten Afrika-Korps in Nordafrika 1943 war klar, dass der Krieg für Deutschland nicht mehr zu gewinnen war. Trotzdem kämpften deutsche Soldaten noch bis Mai 1945 weiter. Aber warum taten sie dies? John Zimmermann hat sich genau diese Frage gestellt, darüber geforscht und sich angeschaut, wie sich die deutsche Kriegsführung im Westen zwischen 1944 und 45 entwickelte. Und darüber spreche ich mit ihm.

Shownotes

Über den Gast
Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw)
www.zmsbw.de
John Zimmermann

Forschungsstand
Center of Gravity
Schlacht um die Seelower Höhen

Ausgangssituation 1944/45
Zerschlagung der Heeresgruppe Mitte Operation Bagration
Landung in der Normandie Operation Overlord

Deutsche Reaktionen im Westen 1944
Schlacht um Monte Cassino
Volkssturm
Ersatzheer

Alliierte Überlegungen 1944
Operation Market Garden
Dwight D. Eisenhower
Bernard Montgomery
Schlacht um Aachen

Warum sollten die Deutschen kapitulieren?
Fahnenflucht

Die Ardennenoffensive 1944
Ardennenoffensive 1944

Die Art der Kriegsführung im Westen
Schlacht im Hürtgenwald

Rückzug mit einem Ende
Die (Ludendorff-)Brücke von Remagen
Schlacht um Berlin
Stadtkommandant General Helmuth Weidling
Teilkapitulationen
Verteidigung auf der inneren Linie
Ruhrkessel
Karl Dönitz

Nachkriegspläne
Jean de Lattre de Tassigny
Charles de Gaulle
Jacob L. Devers

Literaturempfehlung
John Zimmermann: Pflicht zum Untergang – Die deutsche Kriegführung im Westen des Reiches 1944/45, Paderborn 2009.
Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg.

Ein Gedanke zu „049 – Dem Untergang verpflichtet – Der Krieg im Westen 1944/45

  1. Tolle Folge!
    Sehr eloquenter Gast. Vor allem hat mir gefallen, dass er immer alles in den Zusammenhang eingeordnet und erklärt hat. Ich dachte, ich kenne mich schon ziemlich aus, aber hier habe ich in einer Stunde wieder viel Neues erfahren.

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