077 – Der Wert der Familie in den USA

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Philipp Janssen

Die Familie galt und gilt in den USA als Basis der Nation und als kleinste soziale Einheit nach dem Individuum. Bis heute wird die Familie als ein Seismograf für den Zustand der US-amerikanischen Gesellschaft gesehen. Aber und das wird nicht verwundern, veränderte sich Familie und ihre Werte im 20. Jahrhundert stark, was zu reichlich Diskussionen und auch Spannungen führte. Isabel Heinemann hat genau dazu geforscht und sich diese Veränderungen angesehen.

Shownotes

Familie am Anfang des 20. Jahrhunderts
American Middle Class
Intimsphähre (Private Sphere)
Öffentlichkeit (Public Sphere)

Eugenische Familienkonzepte
Immigration Act von 1924
Eugenik

Frauenarbeit in den 40/50er Jahren
Rassentrennung
G.I. Bill of Rights

Moynihan-Report 1965
Daniel Patrick Moynihan
Moynihan-Report
Watts-Aufruhr
Black Panther
Eldridge Cleaver
Free Breakfast for Children

Abtreibung und Reproduktion in den 70/80er Jahren
Roe gegen Wade
National Organization for Women
Loretta Ross

Literaturempfehlungen
Isabel Heinemann: Wert der Familie. Ehescheidung, Frauenarbeit und Reproduktion in den USA des 20. Jahrhunderts, Berlin/Boston 2018. (auch als Taschenbuch!)
Isabel Heinemann: Vom „Kindersegen“ zur „Familienplanung“? – Eine Wissensgeschichte reproduktiven Entscheidens in der Moderne, 1890-1990, in: Historische Zeitschrift (HZ) 310 (2020), Heft 1, S. 23-51.
Jana Hoffmann: Die Sexualisierung der Religion im 20. Jahrhundert – Diskurse um Sexualität, Familie und Geschlecht in der Methodistischen Kirche in den USA, Berlin/Boston 2021.
Claudia Roesch: Wunschkinder – Eine transnationale Geschichte der Familienplanung in der Bundesrepublik Deutschland, Göttingen 2021.

Gastempfehlungen
Jana Hoffmann

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