035 – Die deutsch-deutsche Umweltpolitik (1970-1990)

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Flüsse haben keine Grenzen. Wind hat keine Grenzen. Werden Abwässer in Flüsse geleitet oder Schwefeldioxid in die Luft abgegeben, fließen und wehen sie grenzenlos umher. Dann regnet es sauer in Schweden oder wird die Weser salziger als die Nordsee. Wie während der deutsch-deutschen Teilung gemeinsam Umweltpolitik verhandelt und gemacht wurde, erforscht Sophie Lange in ihrem Projekt und darüber spreche ich mit ihr.

Shownotes

Der Weg zum Projekt
Robert-Havemann-Gesellschaft
Umwelt-Bibliothek
Ilko-Sascha Kowalczuk
Onlineangebot zur Enquete-Kommissionen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Startpunkt der deutsch-deutschen Umweltpolitik
Hans-Dietrich Genscher
Sozialistische Landeskultur
Hallstein-Doktrin
Ministerium für Umweltschutz und Wasserwirtschaft der DDR
DDR-Umweltminister Hans Reichelt
Wirtschaftskommission für Europa
Zentralkomitee (ZK)
Günter Mittag

Die Umwelt in der Bundesrepublik und der DDR Anfang 1970

Kali und Salz AG (K+S)
Werra
Werraversalzung
Röthen
Saale
Kraftwerk Buschhaus
Deutsch-Deutsches Umweltabkommen von 1987 (PDF)

Erste deutsch-deutschen Gespräche zur Umwelt
Grundlagenvertrag von 1972
Umweltbundesamt
Egon Bahr
Transitverkehr durch die DDR

Wiederaufnahme der Gespräche
Artikel aus dem Spiegel zum Erdbeben

Ergebnisse der Gespräche zum Gewässerschutz
Franz Josef Strauß
Elbe
Kläranlage

Literaturempfehlungen
Tobias Huff: Natur und Industrie im Sozialismus -Eine Umweltgeschichte der DDR, Göttingen 2015.
Frank Uekötter: Deutschland in Grün – Eine zwiespältige Erfolgsgeschichte, Göttingen 2015.
Astrid Eckert: Geteilt, aber nicht unverbunden – Grenzgewässer als deutsch-deutsches Umweltproblem, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 62 (1) 2014, S. 69-100.

Gastempfehlungen
Philipp Schulte
Kevin Lenk

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