060 – Fremdheit und Zugehörigkeit – Migration als Aushandlungsprozess (1815–1871)

avatar
Philipp Janssen

Sich aufzumachen und einen neuen Ort für sich und bspw. seine Familie zu finden, findet seit Jahrtausenden statt. Hat man einen neuen Ort gefunden, sich etwas aufgebaut und ein Gefühl der Heimat im Herzen, heißt das noch lange nicht, dass die Autoritäten einem alle Rechte zugestehen. Genau hier jetzt Levke Harders mit ihrem Projekt an und forscht darüber, wie Migrierende und Autoritäten miteinander interagierten.

Weiterlesen →

059 – Die Alliierte Kommandantur Berlin (1945-1955)

avatar
Philipp Janssen

Im Juli 1945 begründeten die vier Alliierten, also das Vereinigte Königreich, die Vereinigten Staaten, Frankreich und die Sowjetunion die Viermächteverwaltung Berlins, die Alliierte Kommandantur. Mit dem Auszug der Sowjetunion aus diesem Gremium im Juni 1948 war ein Wendepunkt mit weitreichenden Folgen erreicht. Alexander Olenik schaut sich in seinem Projekt diese Kommandantur an und untersucht wie die Akteure in der Tagespolitik ihre Interessen und Ideen verhandelten und durchsetzten.

Weiterlesen →

058 – Autorität und Demokatrie – Erziehungswandel in Westdeutschland und Frankreich (1945-1975)

avatar
Philipp Janssen

Autoritär und national wurde lange Zeit Erziehung im Nachkriegsdeutschland beschrieben. Dann kam der Konsum und die Amerikanisierung, Elvis, die Beatles und die Jeans. Darüber hinaus wurde der Wandel der Erziehung wenig betrachtet. Sonja Levsen hat sich genau dafür interessiert und dazu geforscht, wie sich Erziehung in Westdeutschland und Frankreich wandelte.

Weiterlesen →

057 – Der Panzer – Die Mechanisierung des Krieges (1880 – 1945)

avatar
Philipp Janssen

Die Entwicklung und Einführung der Dampfmaschine hatte eine enorme Auswirkung auf die Wirtschaft und die Art, wie Dinge produziert wurden. Der Panzer hatte eine enorme Auswirkung darauf, wie Kriege geführt wurden und veränderte die Beziehung von Mensch und Maschine massiv. Darüber und über vieles mehr spreche ich mit Markus Pöhlmann.

Weiterlesen →

056 – Biberfilzhüte und Märkte im 17. Jahrhundert

avatar
Philipp Janssen

Im 17. Jahrhundert war es für den Mann von Rang modern einen Hut aus Biberfell zu tragen. Aber irgendwoher mussten diese Felle ja kommen und so entstanden entsprechende Märkte und Handelsrouten. Dazu forscht Eva Brugger und darüber spreche ich mit ihr.

Weiterlesen →

055 – Wasserkraft und ihre Gegner

avatar
Philipp Janssen

In den 1950er-Jahre boomte der Bau von Staudämmen und Wasserkraftwerken in ganz Europa noch bevor die Energiegewinnung aus Öl und später die Atomenergie den europäischen Markt dominieren sollten. Andererseits kam in diesem Jahrzehnt Protest gegen den Bau von Wasserkraftwerken auf, der sich meist auf den Naturschutz bezog. Vor diesem Hintergrund ließen Wasserkraftunternehmen unzählige Filme produzieren, die unter anderem als Vorprogrammfilme im Kino gezeigt wurden. Fabian Zimmer forscht dazu und analysiert die Filme, was er da genau macht, erzählt er uns.

Weiterlesen →

054 – Körper(geschichten) und karibische Kolonien (1744-1826)

avatar
Philipp Janssen

Im Gegensatz zu heute war im 18. Jahrhundert die Karibik ein menschenfeindliches Terrain und doch Ursprung des europäischen Reichtums. SklavInnen schufteten für die französische Kolonialmacht, während sie von Soldaten der Kolonialarmee bewacht und von KolonalistInnen zur Arbeit angetrieben wurden. Annika Raapke hat sich den Briefverkehr zwischen Europa und den Kolonien angeschaut und ist mein Gast in dieser Folge.

Weiterlesen →

053 – Umgang mit den Toten des deutschen Linksterrorismus der 1970er Jahre

avatar
Philipp Janssen

Zwischen 1970 und 1977 starben im Zuge des deutschen Linksterrorismus auf beiden Seiten insgesamt 39 Menschen. In der Auseinandersetzung zwischen dem bundesrepublikanischen Staat und den westdeutschen linksterroristischen Gruppierungen wurden die Toten genutzt, um die jeweilige Seite und damit verbunden das Ableben des entsprechenden Menschen öffentlich zu deuten und zu inszenieren. Zu diesem Thema begrüße ich Kevin Lenk.

Weiterlesen →

052 – Äthiopien und das UNESCO-Weltkulturerbe

avatar
Philipp Janssen

Tourismus ist für viele Länder der Welt eine große Einnahmequelle, so auch für Äthiopien. In einer politisch etwas unruhigen Zeit versuchte Äthiopien über das UNESCO-Weltkulturerbe ihre touristischen Destinationen aufzuwerten. Dazu hat Marie Huber geforscht und mit ihr spreche ich.

Weiterlesen →

051 – Die Schlacht bei Kursk 1943

avatar
Philipp Janssen

Die Witterung der Sowjetunion unterteilte die Möglichkeiten militärischen Handelns in Sommer- und Winteroffensiven. Dazwischen konnte auf Grund von Schlamm und Morast nicht großartig gekämpft werden. Im Winter 42/43 war es der Roten Armee gelungen die deutschen Truppen in Stalingrad einzukesseln und sie zur Aufgabe zu zwingen. Für den Sommer 1943 hatten die deutschen Generäle die Absicht das so genannte Gesetz des Handelns wiederzugewinnen. Über die Genese und Ausführung der Operation bei Kursk sowie ihre Nachwirkungen bis in die Gegenwart spreche ich mit Roman Töppel.

Weiterlesen →